Februar 14th, 2009
Wie schlecht es um die hessische SPD wirklich steht wurde mir bei einem Anruf in der Parteizentrale bewusst. Anrufbeantworter:
“Willkommen bei der SPD Hessen. Leider sind wir im Moment nicht in der Lage an das Telefon zu gehen.”
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Februar 12th, 2009
Der Frühling kommt in einem Intercity
Am Bahnhof nehmen wir ihn in Empfang
Du die Flasche Sekt und ich Konfetti
Schön dass du wieder da bist, alter Mann
Im Garten explodieren mir die Knospen
Ein Vogel pfeifft den neuen Tag herbei
Der Streusalzhändler könnt schon wieder kotzen
Ich brat der Amsel lecker Spiegelei
Das Ausmass seines herrlichen Aromas:
Die Menschen atmen durch und durch befreit
Draussen tanzen Kinder und Uromas
Und du trägst dieses wunderschöne Kleid
Ich dreh durch wie die Kaffeemühle
Ich hab so schöne Kussgefühle
Gib mir deine Moleküle
Ich hab so schöne Kussgefühle
Intermezzo: Die Bunt-Dommel
Rittipä tulüp tulüp schip dü dü
Susi susi susi prill klalop
Tiftä tiftä ritsch palim tritatü
Füpfüpfüpfüpfüp plop
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Februar 10th, 2009
Münster war klasse. Hinter jeder Ecke wartete die nächste schöne Überraschung. Auf einmal steht da Sebastian 23 im Zug, dann ist dort Peter Parkster, ach, ist das nicht Bleu? Und da! Anke Fuchs und Florian Cieslik. Und natürlich die ganze sweete Münster Posse. Plus Tobi Kunze! Als wir da so saßen, ja, da musste ich schon ein wenig weinen vor Freude. In die Hose.
Tobi Kunze hat einen Protagonisten aus meinem Text “Waschsaloon” gemalt:

“…Griff so ruhig wie in Slow Motion
Nicht nach der Ringelblumenlotion
Sondern nach den zwei Kanonen
Dem Schwarzpulver und den Patronen
Dem Wurfmesser (besonders scharf)
Zog die Sicherung und warf
In den Saloon zwei Handgranaten
Drei Sekunden banges Warten…”
Nun sitze ich in einem Restaurant in München, habe einen Schweinebraten gegessen, trinke Kaffe und bereite mich auf das Castig morgen vor. Das Casting? Mehr dazu später.
Bleibt gesund
Lars
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Februar 8th, 2009
Ich höre gut. Ich nehme wahr, wie der Spatz im Sturzflug die Luft durchschnabelt. Es liegt also nicht an meinen Ohren. Ich bin vielleicht unkonzentriert und fahrig, aber sicher kein schlechter Zuhörer. Deswegen frage ich mich, wieso manchmal so wunderliche Dinge an mein Gehirn dringen. Während ich letztens mit einer Freundin am Imbiss stand, fielen mir fast die Pommes vom Pieker, als ich sie zum Curry Kollegen sagen hörte: “Einmal Ficken rot-weiss.” Was das wohl ist? Rot? Weiss?
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Februar 8th, 2009
Um nach einer erfolgreichen Übernachtung in einem mittelprächtigen Hotel vom Frühstück nicht allzu arg enttäuscht zu werden, habe ich meine Ansprüche einfach auf das Minimalste heruntergefahren und erwarte stets das selbe Wurst-Käs-Szenario.
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Februar 7th, 2009
Um nach einer erfolgreichen Übernachtung in einem mittelprächtigen Hotel vom Frühstück nicht allzu arg enttäuscht zu werden, habe ich meine Ansprüche einfach auf das Minimalste heruntergefahren und erwarte stets das selbe Wurst-Käs-Szenario.
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Februar 7th, 2009
Ich habe bei einem Kurzfilm mitgespielt. Ich habe etwas auf persisch gesagt. Nämlich folgenden Satz:
“Be nazare man shekanje amale kamelan gheire ensani wa kamelan bihude ast!”
Gesprochen hört sich das an wie wenn man ein Tonband, auf dem ein Mann mit vollem Mund bulgarisch spricht rückwärts laufen lässt. Schön also.
Während der ganzen Geschichte hatte ich eine grosse Portion Senf auf dem Kopf.
Und wie war dein Tag?
Lars
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Februar 6th, 2009
Wenn der Fahrradfahrer
aus Kaffepulver wär
und das Auto aus heissem Wasser
Wenn die Straße dann noch aus Zucker bestünde
Wenn der Krankenwagen nicht die ganze Strasse wach machen würde
Dann wäre vor Mittag keiner wach
Hätte man statt Schaudern frisch geduschte Haut
Und der Polizist hätte ein Glas Nutella
Dann ginge ich Brötchen holen
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Februar 4th, 2009
Ich frag mich ob der Vogel Strauss
Der seinen Kopf ins Erdreich tut
Seine Angst wie Kleider trägt
Und unsre Welt als Hut
Naja. So oder so ähnlich. Hier ein Link mit Infos über den Workshop in Giessen:
Schönen Mittwoch noch!
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Februar 3rd, 2009
Das Wesen lebte vor kaum 50 Jahren
Als grad alle wieder voll Hoffnung waren
Tief in den Wäldern von Eschborn
Hinter den Feldern voll goldenem Korn
Sein Fell war grau und voller Löcher
Es hatte Pickel noch und nöcher
Seine Augen schauten dämlich
So wie ein Brot oder so ähnlich
Seine Stimme glich einem Jaulen
Es roh als täte es verfaulen
Sein Charakter schwach und strittig
Seine Nase nicht ganz mittig
Mit nur zwei Freuden auf der Welt
Andren Böses tun und Geld
Es trat die kleinen Bäbyhäschen
Schlug den Rehkitzen aufs Näschen
So wurde es schliesslich vertrieben
Denn niemand wollt das Wesen lieben
Sie jagten es aus seinem Loch
In das es sich so gern verkroch
Es musste aus dem Wald verschwinden
Und sein Glück woanders finden
Doch bald schon wurd es aufgenommen
Es hat nen Scheissjob angenommen
Wodurch es heute jeder kennt
Als hessischen Ministerpräsident
Das Wesen und die Wesen die das Wesen wählen
Dürfen uns noch einmal quälen
Kommt wir ziehen in den Wald
Obwohl dort sicherlich auch bald
Das Wesen sein Unwesen treibt
Und kein Blatt auf dem andern bleibt
Denn solange es uns noch regiert
Wird fleissig weiter asphaltiert
Damit das Wesen fliegen kann
An Scheisse
Sind keine
Flügel
dran.
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